#LevelUp – Prävention in Bayern

#LEVELUP bringt moderne Suchtprävention nachhaltig in den Schulalltag und vermittelt Schülerinnen und Schülern wichtige Lebenskompetenzen für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien, Suchtmitteln und jugendtypischen Risiken.

#LEVELUP richtet sich an Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe an Gymnasien, Mittel- und Realschulen. Das Programm unterstützt Jugendliche dabei einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu entwickeln. Die Themen sind u. a. verantwortungsbewusster Umgang mit digitalen Medien und Suchtmitteln, sowie jugendtypisches Risikoverhalten im Allgemeinen. Über Schüler-Workshops, Einbezug der Eltern, Schulung der Lehrkräfte und Vertiefungsmodule für den Unterricht wird das Thema Suchtprävention nachhaltig in der Schule verankert.

Website des Angebots

  • Anbieter: neon - Prävention und Suchthilfe gem. Stiftungsgesellschaft mbH
  • Ort: Bayernweit
  • Laufzeit: 01.01.2023 bis 01.12.2027
  • Thema: Gesundheitskompetenz verbessern
    Sucht vorbeugen
    Exzessive Mediennutzung begegnen
    Tabakkonsum reduzieren
    Alkoholkonsum in verantwortungsvollen Grenzen halten
    Für Risiken von Cannabis sensibilisieren
  • Lebenswelt: Schule
  • Altersgruppe: Jugendliche (13-17 Jahre)
  • Form: Präsenzangebot

#LEVELUP begleitet Schülerinnen und Schüler dabei, selbstbewusst, gesund und verantwortungsvoll aufzuwachsen. Das Programm stärkt Lebenskompetenzen, Medienkompetenz und die Fähigkeit, Risiken realistisch einzuschätzen, eigene Grenzen wahrzunehmen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Durch die enge Einbindung von Lehrkräften und Eltern wird Suchtprävention nachhaltig im Schulalltag verankert und eine gesundheitsförderliche Schulkultur gefördert.

#LEVELUP ist ein ganzheitliches Präventionsprogramm, das Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Erziehungsberechtigte gleichermaßen einbezieht. Ziel ist es, Gesundheitsförderung und Suchtprävention nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Das Programm orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lebenskompetenzförderung, Risiko- und Schutzfaktorenforschung sowie des Empowerment-Ansatzes.

Das Projekt beginnt mit einer Vorbereitungsphase, in der gemeinsam mit der Schule eine Projektkoordination festgelegt wird. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht aktiv in die Themenauswahl einbezogen. Dadurch orientieren sich die späteren Workshops an ihrer tatsächlichen Lebenswelt und ihren aktuellen Fragestellungen.  

Die Projektwoche umfasst drei zentrale Bausteine:

  • Lehrkräfteschulung zur Vermittlung von Hintergrundwissen, Methoden und Handlungssicherheit für die weitere Begleitung der Klassen.

  • Elternabend mit Informationen über jugendtypisches Risikoverhalten sowie Anregungen für einen konstruktiven Austausch innerhalb der Familie.

  • Interaktive Präventionsworkshops für die Schülerinnen und Schüler (je sechs Schulstunden), die gemeinsam von einer neon-Fachkraft und der Klassenlehrkraft durchgeführt werden. Die Workshops arbeiten ressourcenorientiert und greifen Themen auf, die Jugendliche unmittelbar betreffen.  

Die Inhalte werden altersgerecht und methodisch abwechslungsreich vermittelt. Zum Einsatz kommen unter anderem Gruppenarbeiten, Diskussionen, Reflexionsübungen, erlebnisorientierte Methoden, Fallbeispiele, Rollenspiele und interaktive Übungen. Themenschwerpunkte können beispielsweise sein:

  • Digitale Medien (Smartphone, Gaming, Cybermobbing)

  • Alkohol, Nikotin und andere Suchtmittel

  • Rausch, Risiko und Gewalt

  • Selbstbild, Selbstinszenierung und Pubertät

  • Emotionen, Stress und Herausforderungen des Jugendalters.  

Zur nachhaltigen Verankerung werden etwa sechs Wochen nach der Projektwoche mindestens zwei Vertiefungsmodule durch die Lehrkräfte im Unterricht durchgeführt. Dabei werden die Workshopinhalte reflektiert, auf den Schulalltag übertragen und langfristig gefestigt. Die Lehrkräfte erhalten hierfür umfangreiche Materialien sowie fachliche Begleitung durch neon.  

Besonderheit von #LEVELUP: Das Programm setzt nicht allein auf Wissensvermittlung, sondern stärkt gezielt Lebenskompetenzen, Selbstreflexion, Medienkompetenz, Konsum- und Risikokompetenz sowie die Fähigkeit, eigenverantwortliche und gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen. Durch die enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und Fachkräften entsteht ein nachhaltiger Präventionsansatz, der weit über einzelne Projekttage hinaus wirkt.

  • Ansatz: Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Qualitätskriterien: Das Präventionsangebot beruht auf einem bereits evaluierten Konzept/Vorgehen, nämlich:
    Erkenntnisse aus der Gesundheitsberichterstattung
    Bedarfsermittlung
    Partizipation (Beteiligung, Mitbestimmung, Teilhabe)
    Qualitätssicherung/-management
    Durch Lehrkräfteschulung, Elternarbeit und Vertiefungsmodule werden die Inhalte langfristig im Schulalltag verankert.
    Lebenskompetenzförderung, Empowerment, Risiko- und Schutzfaktorenmodell

Anbieter

neon - Prävention und Suchthilfe gem. Stiftungsgesellschaft mbH
Ruedorfferstr. 9
83022 Rosenheim

Christoph Simbeck
Telefon: 08031 30 42 300
E-Mail-Adresse: praevention@neon-rosenheim.de

neon – Prävention und Suchthilfe stärkt Gesundheitsförderung und Suchtprävention mit Fokus auf Schulen und Betriebe. Mit interaktiven Workshops, Trainings und Beratung unterstützen wir junge Menschen, Fachkräfte und Teams dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und gesunde Entscheidungen zu treffen. Unser Ansatz ist praxisnah und auf Augenhöhe – für mehr Wohlbefinden, Resilienz und eine nachhaltige Präventionskultur im Alltag.

https://www.neon-rosenheim.de

Letzte Aktualisierung: 09.07.2026

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